| von Karola Reith
„Abi und dann? Welche Möglichkeiten bietet mir Europa?“ – Veranstaltungen in Kooperation mit Europe Direct Fulda
Seit dem 1. Mai gibt es auch in Fulda ein Informations- und Aktionsbüro des europaweiten Netzwerks „Europe Direct“, welches im Auftrag der EU-Kommission den Bürgerinnen und Bürgern Europa und die Europäische Union näher bringen soll. Als Hessische Europaschule freut sich die Freiherr-vom-Stein-Schule sehr, dass im Rahmen einer Kooperation mit dem neuen Europe Direct Fulda gleich zwei Veranstaltungen realisiert werden konnten, in denen Schülerinnen und Schüler der Steinschule einen Einblick in Möglichkeiten des Lebens und Arbeitens in Europa nach dem Schulabschluss erhalten konnten.
In einem Videovorhaben rund um das Projekt „Raban“ interviewten Schülerinnen des Leistungskurses Französisch von Frau Reith Studierende der Hochschule Fulda, die am Erasmus-Programm teilgenommen bzw. Auslandspraktika gemacht haben. Gemeinsam sprachen sie über deren Erfahrungen und Erlebnisse im Ausland, erhielten praktische Tipps zur Umsetzung eines längeren Auslandsaufenthaltes und diskutierten dessen Nutzen. Die Video-Aufzeichnung der Interviews, die vom Studio Beisel gefilmt wurden, sollen rund um die Bewerbung der Stadt Fulda und der Gemeinde Petersberg um das Europäische Kulturerbe-Siegel weitere Verwendung finden.
In einem zweiten Kooperationsprojekt fand eine Videokonferenz der Klasse 10a mit ihrem PoWi-Lehrer Herrn Ehrlich und Herrn Florian Staudt, einem Mitglied im TEAM EUROPE Rednerpool der Europäischen Kommission, statt. In dem digitalen Treffen zum Thema „Abi- und dann? Welche Möglichkeiten bietet mir Europa?“ erhielten die Steinschülerinnen und –schüler neben allgemeinen und praktischen Informationen über mögliche Auslandsaufenthalte in und nach der Schulzeit auch Einblick in ganz persönliche Erfahrungen und Erlebnisse von Herrn Staudt, der selbst zahlreiche Auslanderfahrungen in Praktika und Studium in unterschiedlichen Ländern von Argentinien über Belgien und Frankreich bis in die USA sammeln konnte. Zudem wurden die Jugendlichen durch digitale Umfragen über eigenen Auslandserfahrungen zur Interaktion angeregt und konnten am Ende in einer offenen Fragerunde noch eigene Fragen stellen.
Beide Veranstaltungen konnten den Schülerinnen und Schülern sicherlich einen guten Blick über den Tellerrand Deutschlands hinaus ermöglichen und wertvolle neue Impulse und Anregungen für ihre eigene Zukunft geben. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für den informativen Austausch und den reibungslosen Ablauf beider Veranstaltungen. Wir freuen uns auf die weitere gewinnbringende Zusammenarbeit!






