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| von Dr. Peter Mergler

Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“

Im Rahmen der Europawochen 2026 wurde an der Freiherr-vom-Stein-Schule Fulda die Wanderausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung gezeigt. Die Ausstellung war von Montag, 04.05.2026, bis Mittwoch, 13.05.2026, in Raum F071 für die Schulgemeinschaft zugänglich. Insgesamt rund 350 Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, sich mit zentralen Fragen von Demokratie, Freiheit und Menschenwürde auseinanderzusetzen. Die Ausstellung machte zugleich deutlich, dass demokratische Werte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder neu gelernt, reflektiert und verteidigt werden müssen.

Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“

Inhaltlich bot die Ausstellung einen abwechslungsreichen Zugang: Drei thematische Stelen mit jeweils zwei Seiten vermittelten grundlegende Informationen zu Demokratie und Rechtsextremismus. Ergänzt wurde dies durch einen Medientisch mit vertiefenden Materialien sowie durch interaktive Würfel, die gezielt zur Diskussion und zur eigenen Positionierung anregten. Die Klassen durchliefen die Ausstellung in einem klar strukturierten Stationenformat. Zu jedem Aufsteller standen Arbeitsblätter zur Verfügung, die eine gezielte Erarbeitung der Inhalte ermöglichten und zugleich als Grundlage für die Nachbereitung im Unterricht dienten. Darüber hinaus bot eine Pinnwand Raum für persönliche Reflexionen, auf der Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken, Eindrücke und Fragen festhalten konnten. Diese Möglichkeit wurde intensiv genutzt. So wurde etwa festgehalten, dass vielen erst durch die Ausstellung bewusst geworden sei, wie vielfältig Rechtsextremismus heute auftrete. Andere hoben hervor, dass sie gelernt hätten, im Alltag häufiger Stellung zu beziehen. Mehrfach wurde betont, dass die Kombination aus Information und Diskussion besonders hilfreich gewesen sei. Auch wurde deutlich, dass die behandelten Beispiele als sehr lebensnah wahrgenommen wurden und zum Nachdenken über die eigene Haltung anregten.

Ein besonderer Bestandteil des Programms war zudem ein Vortrag mit anschließender Diskussion, der sich gezielt an die Ethik- und Religionskurse der Jahrgangsstufe 9 richtete. Am Dienstag, 12. Mai 2026, referierte Manuel Glittenberg von der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik zum Thema „Was tun! Demokratie- und Menschenrechtsbildung über und gegen Rechtsextremismus heute“ und kam mit den Schülerinnen und Schülern intensiv ins Gespräch. Der Vortrag bot eine wertvolle Vertiefung der Ausstellungsthemen und eröffnete zusätzliche Perspektiven auf konkrete Handlungsmöglichkeiten im Alltag.

Besonders gewinnbringend erwies sich die Einbindung der Ausstellung in verschiedene Fächer, insbesondere in Politik und Wirtschaft, Geschichte sowie Ethik und Religion. Die behandelten Themen knüpften unmittelbar an aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen an und boten zahlreiche Anlässe zur Reflexion und Diskussion. Die Ausstellung leistete damit einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung an unserer Schule. Sie stärkte das Bewusstsein für demokratische Grundwerte und ermutigte die Schülerinnen und Schüler, sich aktiv mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und eigene Standpunkte zu entwickeln.

Ein besonderer Dank gilt der Friedrich-Ebert-Stiftung für die Bereitstellung dieser eindrucksvollen Ausstellung.

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