Benefizkonzert begabter Vokal- und Instrumentalsolisten
Interpretationen auf durchweg hohem Niveau begeisterten beim 2. Steinkonzert der anlässlich des 175. Schuljubiläums im letzten Jahr begründeten Konzertreihe die zahlreichen Zuschauer im Atrium und weckten Vorfreude auf das bereits für den Sommer geplante 3. Konzert.
Schulleiter Helmut Sämann begrüßte die Zuschauer im Atrium und drückte seine Freude darüber aus, dass die zahlreichen begabten Instrumental- und Vokalsolisten der FvSS ihr Können an diesem Abend in den Dienst einer guten Sache stellten.
"So macht Schule Spaß!" lautete dann auch sein Fazit nach dem knapp zweistündigen Konzert, das nicht nur musikalische, sondern auch literarische Anklänge an das Thema "Winterabend" erkennen ließ.
Die Familie des letztjährigen Abiturienten Vincent Berbée, der nunmehr in einer Einrichtung der Salesianer in Indien ein freiwilliges sozailes Jahr ableistet, und der Organisator des Konzerts, Reinhold Feldmann, freuten sich über die tatkräftige und die finanzielle Unterstützung der Schulgemeinde der Steinschule.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitwirkenden und Unterstützern und freuen uns auf das nächste Konzert!
Nachfolgend der Bericht der Fuldaer Zeitung vom 15. Februar 2014:
„Winterabend“ hieß das Motto eines BenefizKonzerts mit jungen Instrumental- und Gesangssolisten der Freiherr-vom-Stein-Schule, dessen Erlös in die Erziehungsarbeit der Salesianer-Patres in Indien fließen soll.
Mit dem zweiten der von Musiklehrer Reinhold Feldmann begründeten Reihe der „Steinkonzerte“ soll die Arbeit der Salesianer, bei denen der letztjährige Abiturient Vincent Berbee ein freiwilliges soziales Jahr ableistet, unterstützt werden. „Mit Musik kann man Gutes bewirken“, ist sich der Musiklehrer sicher. Gutes nicht nur im caritativen Sinn, sondern auch, wenn die Schule ihren begabten Instrumentalisten und Gesangssolisten die Möglichkeit gibt, ihre in der Freizeit erworbenen musikalischen Fähigkeiten auch der Schulgemeinde und der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Und das zur Freude der Zuhörer, die das Atrium fast füllten, denn das vielfältige Konzertprogramm dokumentierte nicht nur die sichtbare Freude junger Menschen am Musizieren, sondern bot Interpretationen auf zumeist hohem Niveau. Kein Wunder, hatten doch etliche Jung-Musiker gerade erst erste und zweite Preise beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen und damit auch die Berechtigung, am Landesentscheid teilnehmen zu dürfen. Andere waren schon früher noch weiter gekommen.
Die als Solisten oder in kleinen Ensembles auftretenden Instrumentalisten oder Sänger boten erstaunlich ausgefeilte Interpretationen. Am Klavier etwa bei Werken von Liszt, Chopin und Tschaikowski – und das von Unterstufenschülern. Es gab unter anderem viel Mozart, eine Sonate von Pergolesi, zwei Sätze aus einer Partita von Bach und Sologesang. Aber nicht nur Musik aus dem E-Bereich, sondern auch aus anderen Sparten wie etwa „Cakewalk“ oder eine Blues-Improvisation am Klavier.
Eine besondere Note bekam das Konzert durch zwei Liedvorträge von Paul Berbée als Gast, dem Vater des jungen Mannes, dem der Erlös des Benefizkonzerts zukommen soll. Ein weiterer Vater, Stein-Lehrer Oskar Holzinger, assistierte auf der Violine seiner Oboe spielenden Tochter. Als weiterer Gast musizierte Lucia Feldmann gemeinsam mit Reinhold Feldmann, der mehrfach am Klavier begleitete.
Ein sehr hübscher Einfall war die Balletteinlage gegen Ende des Programms, das Kammermusik an einem Winterabend verheißen hatte. War der Winter auch klimatisch nicht erkennbar (Schulleiter Helmut Sämann in seiner Begrüßung), so war er literarisch doch eindrucksvoll präsent, als Dr. Peter Mergler passende Lyrik zitierte. Da gab es unter anderem „Schnee“ und „Die Spur“, aber auch Wohlbehagen beim „Lied, hinter dem Ofen zu singen“.
Der Grundintention von Benefizkonzerten widerspricht eine Einzelbewertung der Mitwirkenden. Der Beifall galt allen, die sich für eine gute Sache eingesetzt hatten. Das waren außer den bereits Genannten: Violine: Fanny Schell, Anna-Sophia Moormann, Agnes Berbée, Felicia Ries; Cello: Johanna Moormann; Klavier: Christina Moormann, Elisabeth Kontschak, Sophie Moustafa, Justus Rippert, Alina Kisner, Emely Koch, Jana Kisner; Querflöte: Sanja Riebold, Naemi Wetter; Oboe: Evelyn Holzinger; Gesang: Juliane Kraus, Anna Henkel; Tanz: Nadine Otterbein, Laura Pappert.






