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| von Robert Nickel

Exotische Tiere, Damenhygieneprodukte und Reichskriegsflagge

Qualifikation zum Landesfinale Jugend debattiert

Johannes Odenthal vom Freiherr-vom-Stein Gymnasium in Fulda wird Dritter beim Landesfinale von Jugend debattiert.

Zuvor hatte er sich im Schulwettbewerb sowie in zwei Qualifizierungsrunden in insgesamt vier Debatten für das Finale qualifiziert.
Die letzte Qualifikationsrunde fand letzten Freitag statt, als die meisten schon im langen Wochenende waren.
In zwei Debatten musste sich der letzte verbliebene Vertreter aus dem Kreis Fulda gegen acht andere Debattantinnen und Debattanten aus ganz Hessen beweisen. In der ersten Debatte wurde diskutiert, ob der Besitz exotischer Wildtiere verboten werden sollte.
In der zweiten Debatte („Sollen die Kosten für Damenhygieneprodukte vom Staat übernommen werden?“) war Johannes in der Contra-Position. Seine Aufgabe bestand darin, den von der Pro-Seite gemachten Vorschlag kritisch auf seine Umsetzbarkeit, seinen Nutzen und seine Verhältnismäßigkeit zu überprüfen.
Die Debatten mussten wie in der Vorrunde online stattfinden, was erstaunlich gut funktionierte. Schließlich findet beispielsweise die Kommunikation darüber, wer in der freien Aussprache als Nächster spricht, vor allem nonverbal statt.
Johannes konnte die Jury in beiden Debatten überzeugen, sodass er sich für das Hessenfinale qualifizierte, das am Donnerstagvormittag stattfand.

Trotz der Umstände, die eine Präsenzveranstaltung nicht zuließen, wurde der Veranstaltung ein würdiger Rahmen verliehen. In seinem Grußwort hob der Hessische Kultusminister Lorz bestimmt die Bedeutung einer fairen Debattenkultur hervor, zu der das Format Jugend debattiert einen wertvollen Beitrag leiste.
Um 12.30 Uhr begann die Debatte der Sekundarstufe II. Dort diskutierte Johannes als einer der vier besten Jugend-debattiert-Teilnehmer Hessens in der Sekundarstufe II die Frage, ob die Reichskriegsflagge verboten werden soll. Per Los wurden die Positionen ermittelt und wie schon in der Qualifikationsrunde war Johannes der Contra 1 – Redner Schnell zeigte sich bei der Vorbereitung, dass die die Frage nur vermeintlich einfach zu beantworten war. Schließlich gibt es mehr als sechs Varianten der Flagge, von denen bereits einige auch schon verboten sind.
„Die Debatte lief super, ich bin Dritter geworden und damit sehr zufrieden“, äußerte sich Johannes nach der Verkündung der Platzierungen. Ganz knapp verpasste er damit die Qualifikation für das Bundesfinale.

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