Freiherr-vom-Stein-Schüler stellen im Kutscherhaus aus
FULDA Um den Kindern am Amazonas zu helfen und damit das Hilfsprojekt Seara zu unterstützen, haben Schüler und Schülerinnen der Freiherr-vom-Stein-Schule gemalt.
Rund 500 Schüler und Schülerinnen der Kunst-Klassen in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 des Gymnasiums waren kreativ. Ihre Werke sind derzeit in der Galerie im Kutscherhaus ausgestellt. Die Ausstellung, die eigentlich nur bis zum 25. August dauern sollte, wird aufgrund der Nachfrage einige Tage länger geöffnet haben als geplant, kündigte die Initiatorin der Aktion und Pädagogin der Stein-Schule, Ursula Bernhardt, bei der Eröffnung an.
Geöffnet ist die Galerie jeweils von 14 bis 18 Uhr. Bei einem Besuch der Ausstellung können dann nicht nur die Bilder der Schüler und Schülerinnen im professionellen Ambiente angeschaut werden. Es darf und soll auch gespendet werden. Darüber hinaus haben 50 Schüler und Schülerinnen T-Shirts gestaltet. Die zehn besten Entwürfe, die von einer Jury ermittelt worden waren, wurden vervielfältigt und können zugunsten der Aktion nun erworben werden. Die T-Shirts wurden gespendet von der Firma Hohmann & Heil. Auch hier wird es in den kommenden Wochen einen Stand mit den von den Schülerinnen und Schülern gestalteten T-Shirts geben. Der Erlös kommt dem brasilianischen Hilfsprojekt Seara zugute. Abgerundet wurde die Veranstaltung nicht nur von einer Vernissage mit Würstchen und Getränken im Ateliergelände. Höhepunkt war das „Märchenfeuerwerk“, bei dem vor allem noch einmal die Kunstarbeiten der Fünftklässler in den Mittelpunkt gerückt wurden. Zuvor spielten Lehrer der Stein-Schule live in der Galerie.
Keineswegs selbstverständlich sei es, dass Schüler und Schülerinnen in den privaten Einrichtungen einer Lehrerin ihre ersten Erfahrungen als „professionelle“ Künstler sammeln könnten, unterstrich Oberstudiendirektor Helmut Sämann. Er dankte der Pädagogin für das Engagement, welches darüber hinaus auch den Aspekt verfolge, zu helfen. Seara ist ein rein brasilianisches Projekt. Der Verein Seara „Zukunft für Kinder“ unterstützt und begleitet diese Arbeit von Deutschland aus.
wjm






