| von Lena Dehler (Jahrgangsstufe 9)
Ich – eine unbekannte Lebensform?
Am Montag, dem 23.03.2026 waren wir, die Klasse 9c, mit unserem Chemielehrer Herrn Erb bei den Labortagen in der Hochschule in Fulda.
Am Montagmorgen trafen wir uns an der Schule und gingen gemeinsam zur Hochschule. Dort haben wir zunächst eine kurze Führung über den Campus bekommen. Wir schauten uns die Sportplätze und die Gebäude der verschiedenen Fachbereiche an. Die Hochschule in Fulda bietet acht Fachbereiche an: angewandte Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Gesundheitswissenschaften, Lebensmittel-technologie, Ernährungswissenschaft, Sozial- und Kulturwissenschaften, Sozialwesen und Wirtschaft. Danach durften wir einen Hörsaal von innen besichtigen, den ein paar von uns schon kannten, da auch die Kinderakademie dort stattfindet. Nach der Führung haben wir uns zu unserem Workshopraum begeben und dort wurden wir von fünf Studenten und einer Dozentin des Chemikums in Marburg empfangen. Sie erklärten uns zuerst, worum es bei diesem Projekt und den einzelnen Stationen ging. Unser Workshop bezog sich auf das Thema „Ich – die unbekannte Lebensform“. Der fachliche Schwerpunkt lag dabei auf der Biologie. Nachdem wir uns in 4er- und 5er Gruppen aufgeteilt hatten und jede Gruppe einen Gruppenleiter zugeteilt bekam, haben wir die einzelnen Stationen entdeckt und ausprobiert. Bei den ersten Stationen durfte man seinen Blutdruck, seinen Puls und seine Sauerstoffsättigung im Ruhezustand und nach Belastung testen. Dort war es sehr spannend mit anzuschauen, wie unterschiedlich unsere Körper reagieren. Danach durften wir mehr über unsere Blutgruppen lernen und warum man nur bestimmte Blutgruppen bekommen darf. Eine sehr beliebte Station war die Station, wo das Lungenvolumen gemessen wurde. Dort mussten wir in einen umgedrehten, mit Wasser gefüllten Messzylinder in einer Wanne, mit einem Schlauch pusten und versuchen, so viel Wasser wie möglich aus dem Gefäß zu verdrängen. Auch hier waren unsere Messergebnisse sehr unterschiedlich. An der nächsten Station haben wir mehr über unseren Fingerabdruck gelernt und warum er so einzigartig ist, aber doch jeder eine ähnliche Form hat, denn es gibt nämlich nur vier Formen. Danach haben wir gezeigt bekommen, wie man seine Hände richtig desinfiziert und haben es unter einer UV-Lampe auch kontrolliert. Das hat bei vielen sehr gut funktioniert. Die nächsten Stationen hatten alle etwas mit Reflexen zu tun. Bei der ersten haben wir unseren Patellarsehnenreflex getestet. Das habt ihr sicherlich auch alle schonmal beim Arzt gemacht, wenn er euch mit einem Reflexhammer unter die Kniescheibe auf die Sehne klopft. Das zweite war der Lidschlussreflex, wo nacheinander eine Glocke geläutet wurde und Wind ins Auge gepustet wurde. Man durfte aber immer nur blinzeln, wenn ein Windstoß kam und nicht bei der Glocke. Als drittes haben wir noch unsere Reaktionszeit gemessen, sowohl mit dem Computer als auch mit einem Lineal, welches man schnell auffangen musste. Danach haben wir noch mit verschiedenen Brillen (Rauschbrillen und Umkehrbrille) einen Test gemacht. Man musste mit einem Messbecher Wasser in eine Flasche füllen. Zum Schluss haben wir noch geschaut, was es eigentlich mit Lactoseintoleranz auf sich hat und warum man Diabetes hat. Nach dem Workshop sind wir alle von der Hochschule zum Mittagessen in der Mensa eingeladen worden und haben dort viele interessante Gespräche geführt. Zusammengefasst war das ein sehr interessanter Workshop, bei dem wir haben alle viel gelernt haben. Wenn ihr auch mehr über die Hochschule und die Möglichkeiten eines Studiums dort erfahren möchtet, dann kommt am 19.05.2026 zum Techday.






