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| von Marius Nüchter

Letzter Arbeitstag nach 48 Jahren Schulsekretariat der Stein-Schule

Mit Rosemarie Schick geht an der Freiherr-vom-Stein-Schule Fulda eine Institution in den Ruhestand. Frau Schick war nicht nur wegen ihrer Fachkompetenz als langjährige Schulsekretärin, sondern auch wegen ihres herzlichen Wesens sehr beliebt in der Schulfamilie. Diese musste nun aber Abschied nehmen – nach 48 Jahren!

„Sie haben Spaß am Umgang mit Menschen. Freuen sich über die Gespräche mit Kollegen, wissen, wo Kindern der Schuh drückt, wo ein Wort des Trostes notwendig ist oder mal eine pädagogische Ermahnung“, sagte Schulleiter Dr. Ulf Brüdigam. Sie habe durch Ihre Arbeit viel Dank und Würdigung erfahren und war täglicher Garant für einen reibungsarmen und funktionierenden Schulalltag. Nun sei kaum vorstellbar, wie man ohne sie klarkommen solle. Aus diesen Worten spricht Lob, Anerkennung aber auch Wehmut.

Rosemarie Schick wirkte insgesamt fast ein halbes Jahrhundert am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium. Sie kannte Abläufe wie auch personelle Zusammenhänge wie keine Zweite und hat neben der steten Veränderung und Weiterentwicklung der Schule neben fünf Schulleitern auch nahezu 6000 Abiturientinnen und Abiturienten begleitet. Der Arbeitsplatz Schulsekretariat war zu Beginn ihrer Tätigkeit freilich kaum zu vergleichen mit heute: knapper Raum, Schreibmaschine, analoges Telefon mit Wählscheibe, handschriftliche Listen und händische Auszählungen für Statistiken. Anfang der 1990er kam der erste PC ins Sekretariat, irgendwann das Internet, die LUSD. Technik machte die Arbeit nicht leichter, sondern vielfältiger. Vor allem die E-Mails trugen dazu bei, dass die Arbeitsbelastung stetig wuchs. Trotzdem war es Liebe auf den ersten Blick, sodass Rosemarie Schick nicht nur – wie geplant – während einer Ausbildungsstation, sondern ihr gesamtes Berufsleben geblieben ist. Sie selbst beschreibt ihre Zeit an der Steinschule so: Berufswahl richtig, durchgängig gefreut, gerne zur Arbeit gegangen. Das sagt sie aufrichtig und muss es auch so meinen, andernfalls hätte man den Job mit seinen intensiven Veränderungen auch kaum aushalten können. Ein Schonposten ist quasi der Gegenentwurf dazu.

Die Verabschiedung musste aufgrund der pandemischen Situation zunächst nur im ganz kleinen Rahmen stattfinden. Unmittelbar vor den Sommerferien soll aber auch die gesamte Schulgemeinde nochmal die Gelegenheit bekommen, Danke zu sagen und sich von jemandem zu verabschieden, der das Gesicht der Schule ganz wesentlich mitgeprägt hat.

 

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