Schülerin der FvSS gewinnt 3. Runde der Mathematikolympiade
Die Mathematikolympiade besteht aus mehreren Runden, über die man sich bis ins Bundesfinale qualifizieren kann. Die 1. Runde ähnelte eher einer umfangreichen Hausaufgabe, die die Voraussetzung für die Teilnahme an der 2. Runde darstellt. Diese besteht dann aus einer Klausur über 4 Stunden, die ich in meinem Fall in unserer Schule schreiben musste.
Zwar gab es Übungsaufgaben im Internet, aber eine gezielte Vorbereitung war schwer möglich. Nun dauerte es erst einmal einige Zeit bis ich endgültig Bescheid wusste, ob es für die dritte, hessenweite Runde gereicht hatte. Die Freude war dann sehr groß, als ich erfuhr, dass ich mit weiteren 16 Schülerinnen und Schülern meines Jahrgangs zur 3. Landesrunde Hessen eingeladen wurde.
Neben der Freude hatte ich natürlich auch erhebliche Bedenken, ob ich den hohen Anforderungen und Erwartungen gerecht werden würde. Außerdem wusste ich, dass sich deutlich mehr Jungs als Mädchen an dieser Runde qualifiziert hatten und das schüchterte mich zusätzlich ein. Diese 3. Runde fand dann in Darmstadt an der Technischen Universität statt und ging über 2 Tagen. Es begann an einem Freitag, mit unserer ersten Klausur, die wieder über 4 Stunden ging. Abends gab es ein Abendessen in der Jugendherberge, in der die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch übernachten konnten.
Nach dem gemeinsamen Frühstück am Samstagmorgen ging es bereits um 8.15 Uhr in die nächste Arbeit über ebenfalls 4 Stunden. Zur Erholung erhielten wir anschließend ein Mittagessen in der Jugendherberge. Nachmittags durften wir alle eine Mathematik-Vorlesung besuchen.
Je nach Klassenstufe wurden unterschiedliche Themen angeboten, zum Beispiel über Unendlichkeit. In der Zwischenzeit korrigierten ca. 150 Korrektoren unsere Arbeiten, die wir anschließend zurückbekamen, um schriftlich Fragen stellen zu können. Die Spannung stieg und eine Stunde später wurde dann die Siegerehrung durchgeführt.
Auch wenn ich die 4. und letzte Runde auf Bundesebene nicht erreicht habe, hat sich die Teilnahme für mich doch sehr gelohnt. Denn obwohl man einiges an Freizeit investieren musste, um erst einmal mitmachen zu können, überwog der Spaß am Knobeln und Aufgabenlösen. Außerdem war es eine sehr schöne Erfahrung und Erinnerung, Leute kennenzulernen, die dasselbe Interesse und Hobby haben. Ich kann mir gut vorstellen auch im nächsten Jahr wieder teilzunehmen und kann es auch allen empfehlen, die Spaß an Mathe haben und sich auch außerhalb der Schule mit Mathe befassen möchten.
Carolin Khakzar, Jgst. 10






