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| von Philipp Manderscheid

Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am 28.11.2026

Am Freitag, den 28.11.2025, fand in der Aula unserer Schule das diesjährige Schulfinale des Vorlesewettbewerbs statt. Bei diesem durch die „Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereines des Deutschen Buchhandels“ gestifteten Wettbewerbs sind die sechs großartigen Siegerinnen der sechs Klassenentscheide gegeneinander angetreten. Auch wenn sich am Ende Mia Hergert aus der 6c durchsetzen konnte, die Jury hatte es möglicherweise noch die so schwer wie bei diesem Entscheid.

Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am 28.11.2026

„Die Schrift hat es im Jahr 2025 schwer“, so schrieb Jakob Schrenk am 29. Mai 2025 in seinem Artikel „Hört doch mal auf zu labern!“ im Süddeutsche Zeitung Magazin. Die Lesekompetenz von Grundschülern wie von Erwachsenen gehe zurück und die Zahl der Menschen, die Bücher kaufen, schrumpfe seit mehr als zehn Jahren. Glücklicherweise war am Freitagmorgen von dieser eher düstereren Bestandaufnahme in unserer Turnhallenaula wenig zu merken. In den vergangenen Wochen hatten sich alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen auf den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs vorbereitet. Dort galt es, Zuhörende wie die Experten unserer Jury von den eigenen Lesefähigkeiten zu überzeugen. Und dazu gehört nicht nur fehlerfreies Lesen, den Schülerinnen und Schülern musste es auch gelingen, die vorgelesenen Geschichten zum Leben zu erwecken. Dass das allen sechs Teilnehmerinnen mehr als ausgezeichnet gelang, zeigte sich vor allem an der für die Turnhallenaula sonst ungewöhnlichen Ruhe. Auch wenn einige Schülerinnen und Schüler zu Beginn noch erklärt hatten, dass den Sportunterricht noch lieber mochten als zu lesen, folgten die fast 180 Zuhörerinnen und Zuhörer den Abenteuern von den Swifts, den Teppichvölkern oder dem Mädchen namens Willow mit andächtiger Gebanntheit und großer Begeisterung. Besonders spannend wurde es, als die sechs Finalistinnen aus dem Fremdtext „Magic Island – Ruf der Seelentiere“ vorlasen, den wie immer Frau Belz-Böhm von der Buchhandlung Paul und Paulinchen ausgewählt hatte, die Frau Reith, Frau Weßler und Herrn Lorenz in der Jury unterstütze. Diese hatte es bei der anschließenden Beratung schwer, denn die sechs Schülerinnen, die hier angetreten waren, sind alle tolle Leserinnen. Auch wenn Schrenk und vielen Studien anderes attestieren – schwindende Lesekompetenz war bei unseren Finalistinnen nicht zu erkennen. Und so gab es am Ende auch nicht sechs Plätze, sondern Marie Pommée, Lilith Mews, Hannah Kreß, Mia Hartmann und Emilia Eisfeld können nicht nur mit einem tollen Buchpreis nach Hause gehen, sondern auch mit der Gewissheit, dass sie fast genau so talentierte Leserinnen wie unsere Schulsiegerin Mia Hergert sind. Der drücken wir nun alle gemeinsam die Daumen, dass sie das Publikum auch bei den nächsten Wettbewerbsstufen so mit ihrer Leseleistung verzaubert wie uns alle beim Schulentscheid in der Aula.

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