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| von Corina Müller-Mohr

Solistinnen und Solisten glänzen bei Steinkonzert

Am Mittwochabend, 25.02.26, verwandelte sich der Musikraum D002 wieder in einen kleinen, aber feinen Konzertsaal, in dem Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-13 ihr Können einem interessierten Publikum präsentierten.

Solistinnen und Solisten glänzen bei Steinkonzert

In einem stilistisch vielseitigen und anspruchsvollen Konzert glänzte zu Beginn Sam Spindler, Klasse 6, mit dem bekannten und eindrucksvollen Klavierstück „Gewitter“, Opus 109, Nr.13 von Burgmüller, welches das Wetterphänomen hörbar werden ließ. Greta Böhm, Rieke Burgwal, Mia Hergert und Emily Kormann aus der Bläserklasse 6, die erst seit ca. 1,5 Jahren Instrumentalunterricht auf der Querflöte erhalten, präsentierten das zweistimmig und sauber intonierte Stück „Donna, Donna“, das sich in harmonisch Moll an der Tradition jiddischer Musik orientiert, seine Bekanntheit jedoch erst in den 1960er Jahren durch Joan Baez erlangte. Franziska Weber aus Klasse 7 beeindruckte mit ihrem Beitrag an der Altblockflöte mit der „Gigue“ aus Johann Sebastian Bachs „Partita 3“, die im Original für Violine komponiert wurde. Ein besonderes Highlight des Abends war der Beitrag des erst elfjährigen Onrie-Ilaj Bajrovik aus Klasse 5, der seine erstaunliche Fingerfertigkeit und Ausdruckskraft mit den Stücken „Mazurka Glissando“ von Ernesto Lecuona, dem „kubanischen Gershwin“, und „O Polichinello“ von H. Villa-Lobos präsentierte und mit kräftigem Applaus belohnt wurde. Johanna und Franziska Weber, beide Klasse 9, trugen im Anschluss die beiden Sätze „Soave“ und „spirituoso“ aus Georg Friedrich Telemanns Sonate Nr. 6 für Altblockflöten vor und zeigten einmal mehr, wieviel Rhythmus und Schwung in der Musik des 18. Jahrhunderts steckt. Einen besonderen Moment schenkte Kerem Kaya den Zuhörern mit seinem Vortrag auf der Konzertgitarre. Neben einem beschwingten türkischen Volkslied beeindruckte er mit seiner Spielfreude und Fingerfertigkeit in einer eigenen Version des bekannten „Hit the Road, Jack“ von Ray Charles. Jack Dirksen, Klasse 9, brachte den Flügel in all seinen Facetten mit dem technisch mit vollgriffigen Akkorden wie musikalisch anspruchsvollen „Prelude in cis-Moll“, Opus 3, Nr. 2 von Sergej Rachmaninow zum Klingen. Die drei Schwestern Johanna, Mathilda und Franziska Weber wagten sich im Anschluss an die beiden Sätze „Lentement“ und „Soave“ aus Johann Matthesons Triosonate Nr. 1 und überzeugten mit Präzision und Tonkontrolle. Ruben Alva Pramme, Jahrgangsstufe 13, wagte sich mit seinem Solobeitrag auf der Oboe an die beiden Sätze „Allegro“ und „Andante moderato“ des anspruchsvollen Stücks „Musik für Oboe allein“ von Erich Sehlbach an Musik aus dem 20. Jahrhundert, das er wunderbar meisterte. Den Abschluss eines gelungenen Konzertabends gestaltete Matteo Lotz, Jahrgangsstufe 12, mit „Defying Gravity“ aus dem Musical „Wicked“, in dem er die Zuhörenden in eine klangliche Welt voller Magie und Emotion entführte. Durch das Programm führte Musiklehrerin Corina Müller-Mohr mit unterhaltsamen und interessanten Hintergrundinformationen. Dass sich das Üben gelohnt hat, davon konnten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer selbst überzeugen und bedankten sich mit einem herzlichen Applaus bei den jungen Musici für einen gelungenen Abend.  Herr Dr. Brüdigam bedankte sich bei allen Musizierenden sowie den Eltern und Unterstützern der jungen Talente, die mit viel Spielfreude und Ausdruck ihr Können zeigten.

Schon jetzt sind alle gespannt auf das nächste Steinkonzert!

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