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| von Dr. Peter Mergler

Videopodcast „Hier bin ich Mensch – hier darf ich’s sein!“ erhält besondere Auszeichnung beim Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ 2025

Der Videopodcast „Hier bin ich Mensch – hier darf ich’s sein!“ von Schülern der Freiherr-vom-Stein-Schule in Fulda ist vom Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ als herausragendes Demokratieprojekt ausgezeichnet worden. Der vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte und von der Kultusministerkonferenz empfohlene Wettbewerb zeichnet seit über 35 Jahren Projekte junger Menschen aus ganz Deutschland aus, die sich für ein demokratisches Miteinander einsetzen.

Videopodcast „Hier bin ich Mensch – hier darf ich’s sein!“ erhält besondere Auszeichnung beim Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ 2025

Im Mittelpunkt des ausgezeichneten Projekts stehen drei Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Freiherr-vom-Stein-Schule: Philipp Behmel und Alexander Schön führen ein Gespräch mit ihrem Mitschüler Majd Ghonaim. In dem Videopodcast berichtet Majd selbst von seiner persönlichen Lebensgeschichte. Er wurde 2009 in Damaskus geboren und floh mit seiner Mutter zu Beginn des Bürgerkriegs in den Libanon, wo er mehrere Jahre lebte. 2018 kam er schließlich nach Deutschland. Ausgehend von seinen Erfahrungen sprechen die beiden Interviewer mit ihm über grundlegende demokratische Werte wie Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Sicherheit und persönliche Entfaltung. Dabei wird deutlich, welche Unterschiede zwischen den Erfahrungen in Syrien und im Libanon einerseits und den Möglichkeiten eines freien Lebens in Deutschland und Europa andererseits bestehen. Der Podcast verbindet persönliche Begegnung mit politischer Bildung und macht anschaulich, welche Bedeutung Frieden, Menschenrechte und gesellschaftlicher Zusammenhalt für junge Menschen heute haben.

Majd Ghonaim freut sich über die Auszeichnung: „Für mich war es wichtig zu zeigen, was Freiheit wirklich bedeutet. Viele Menschen sprechen über Politik oder Migration, aber wenn man eine persönliche Geschichte hört, versteht man viel besser, warum Menschenrechte, Frieden und Sicherheit so wichtig sind.“

Initiiert und begleitet wurde das Projekt von Dr. Peter Mergler. Technische Unterstützung erhielt die Projektgruppe von Volker Fischer vom Medienbildungszentrum Offenbach.

In der Ausschreibungsrunde 2025 beteiligten sich bundesweit 18.514 junge Menschen in 485 Projekten am Wettbewerb. Viele der eingereichten Projekte setzten sich mit der Frage auseinander, wie ein gelingendes Zusammenleben in Vielfalt gestaltet werden kann, auch vor dem Hintergrund aktueller Kriege, gesellschaftlicher Polarisierung und demokratischer Herausforderungen.

Das prämierte Projekt wurde von einer unabhängigen Jury als eines von 50 besonders beispielgebenden Projekten ausgewählt. Die ausgezeichneten Gruppen nehmen am „Junify Demokratiefestival“ in Berlin teil. Dort erleben sie drei Tage voller Workshops, Austausch und Vernetzung sowohl mit Politikerinnen und Politikern als auch mit anderen engagierten jungen Menschen aus ganz Deutschland. Darüber hinaus werden weitere Geld- und Sachpreise vergeben.

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